Wechselausstellungen |
- 14.01 - 14.02.2005
"Congo on Canvas”
Tshibumba Kanda Matulu:
Erlebte und erlittene Geschichte
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Ausstellungseröffnung: Do. 13.01.2005 um 19.00 Uhr durch Prof. Dr. Fabian und Prof. Dr. Wamba dia Wamba
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Bei der Ausstellung handelt es sich um eine Darstellung der Geschichte Belgisch Kongos in 102 ausdrucksstarken und farbenprächtigen Malereien (im Zeitraum zwischen 1973 und 1974 entstanden).
Es sollen keine Einzelwerke ausgestellt werden, vielmehr entwickelt sich aus dem Zusammenspiel der einzelnen Bilder eine Narrative, die nur aus ihrem spezifischen kulturellen und historischen Kontext heraus verstanden werden kann. Von 1885 bis 1959 war das heutige Zaire belgisches Kolonialgebiet. Viele der Malereien zeigen Ereignisse aus den Jahren des Unabhängigkeitskampfes und kurz nach Erlangen der Autonomie. Sie bieten einen Einblick in die Geschichte aus der Perspektive eines Einheimischen.
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| Tshibumba Kanda Matulu (geboren 1947 in Lubumbashi) wuchs unter belgischer Kolonialherrschaft in Zaire auf. Er war Zeuge der Unabhängigkeitsbewegung des Landes und der daraus resultierenden gewalttätigen inneren Konflikte. Tshibumba ist Autodidakt, er begann als junger Mann zu malen und war in den 60er Jahren einer von vielen Straßenkünstlern in Lubumbashi. In den 80er Jahren verließ er Zaire und gilt seitdem als vermisst. |
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Tshibumba Kanda Matulus Arbeiten wurden in den vergangen Jahren bei verschiedenen internationalen Gruppenausstellungen zeitgenössischer afrikanischer Kunst gezeigt, u.a. in Berlin (2001) und Graz (2003). Wie bereits in Amsterdam (2004), werden auch in Lüneburg neben den Arbeiten Tshibumba Kanda Matulus exemplarisch 28 Malereien weiterer zeitgenössischer Künstler aus Zaire vorgestellt, um einen Eindruck des spezifischen Stils zu vermitteln, für den auch Tshibumba steht.
Die Lüneburger Ausstellung wird durch die Stiftung der Sparkasse großzügig unterstützt. Sie wird im Rahmen der durch die Stiftung Niedersachsen geförderten LüneburgLectures gezeigt werden, deren erster Gast im WS 2004/05 Prof. Dr. Johannes Fabian aus Xanten sein wird. Er ist Ethnologe und lehrte unter anderem von 1972 bis 1974 an der Université National du Zaire in Lubumbashi, wo er auch Tshibumba Kanda Matulu kennen lernte und ihn ermutigte seine Serie zur Geschichte Zaires zu malen.
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Die Eröffnung der Ausstellung findet am Donnerstag, 13. Januar, um 19.00 Uhr im Museum für das Fürstentum Lüneburg in
der Wandrahmstraße 10 statt.
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| Zu betrachten ist die Ausstellung vom 14.01. bis zum 14.02. 2005., jeweils von
Dienstag bis Freitag zwischen 10.00 und 16.00 Uhr sowie an den Wochenenden von 11.00 bis 17.00 Uhr.
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