Wechselausstellungen |
- 04.09 - 31.10.2005
"Germania auf dem Meere.
Bilder und Dokumente zur deutschen Marinegeschichte 1848 - 1998"
|
Präsentiert vom Militärgeschichtlichen Forschungsamt der Bundeswehr in Potsdam, die Otto-von-Bismarck-Stiftung in Friedrichsruh und dem Museum für das Fürstentum Lüneburg
|
|
|
Die Ausstellung "Germania auf dem Meere" und ihr Begleitband entstanden im Auftrag der Deutschen Marine und in Zusammenarbeit mit dem Militärgeschichtlichen Forschungsamt, Potsdam, anlässlich des 150. Jahrestages der Gründung der ersten deutschen Flotte durch die Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche.
Dokumentiert werden in zehn teils chronologisch, teils thematisch gegliederten Kapiteln 150 Jahre deutscher Marinegeschichte. Anhand von zum Teil bisher unveröffentlichten Bildern und Dokumenten wird der Versuch unternommen, den Weg der Marine von den ersten Anfangen im Jahre 1848 über die Weltkriege bis zum heutigen Tage mit Brüchen und Kontinuitäten nachzuzeichnen.
Es kann sich hieraus selbstverständlich kein vollständiges Bild ergeben, denn der Zeitraum seit 1848 stellt einen der "dichtesten" Abschnitte der deutschen Geschichte dar.
|
Weibliche Allegorie des Deutschen Bundes auf dem Bug des Schiffes - Vaterland - Focke-Museum, Bremen
|
| |
1848 wurde der Versuch unternommen, eine Reichsflotte aufzubauen. Sie war das einzig sichtbare Machtinstrument dieses nicht verwirklichten Reiches, das - wenn auch nur für wenige Jahre - die Reichsidee überlebte; die Flotte war für viele Bürger in Deutschland das Zeichen schlechthin für die Verwirklichung des angestrebten Zieles, der Schaffung eines gesamtdeutschen Staates.
1998, 150 Jahre später, wurde der Gründung dieser ersten gesamtdeutschen Marine gedacht, und im Jubiläumsjahr ist nach der Überwindung schwieriger Gewässer ein Zustand erreicht worden, der 1848 nicht gelungen war: Ein gesamtdeutscher, freiheitlich-demokratisch verfasster Staat, der nach der deutschen Einigung im Jahre 1990 auch über eine gesamtdeutsche, dem Primat der Politik unterliegende Marine verfügt. Und dies war Anlass genug, der Gründung der ersten deutschen Flotte unter Schwarz-Rot-Gold mit einer Ausstellung zu gedenken.
|
| |
| |
|
Die Eröffnung der Ausstellung findet am Sonntag, 04. September, um 11.30 Uhr im Museum für das Fürstentum Lüneburg in
der Wandrahmstraße 10 statt.
|
| |
| Zu betrachten ist die Ausstellung vom 04.09. bis zum 31.10.2005., jeweils von
Dienstag bis Freitag zwischen 10.00 und 16.00 Uhr sowie an den Wochenenden von 11.00 bis 17.00 Uhr.
|
|
|