Museum für das Fürstentum Lüneburg
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Wechselausstellungen

  • 08.09 - 06.10.2002
    Quantum Notions / Quantenwissen

    Ausstellung des kanadischen Malers Gerhard von Harpe

Wieder einmal präsentiert das Museum für das Fürstentum Lüneburg einen international renommierten Künstler, den zu sehen Kunstfreunde sonst weit reisen müssen.

So ist die Ausstellung "Quantum Notions / Quantenwissen" des kanadischen Malers Gerhard von Harpe in Lüneburg der Auftakt einer Tournee, die Harpe in den kommenden zwei Jahren außer nach Lüneburg noch nach Albu/Estland sowie nach Kingston und Bayfield in Kanada führen wird. Damit ist die Lüneburg-Station, vom 08. September bis 06. Oktober 2002, die einzige Möglichkeit diese Zusammenstellung von Harpe-Bildern in Deutschland zu sehen – auf lange Sicht.

Gerhard von Harpe
Gerhard von Harpe
Setzt sich der Künstler in den gezeigten Bildern auch offensichtlich mit den Kräften und der Natur des Universums auseinander, so ist die Ausstellung laut Harpe ebenso eine, in Kapitel unterteilte, Dokumentation seiner künstlerischen Entwicklung.

Das Gerhard von Harpe sich aber mit den grundlegenden Erscheinungen und Prinzipien des Universums auseinandersetzt, kommt nicht zufällig. Ist er doch zunächst Bachelor of Science in Physik und Mathematik, arbeitet in der Industrie bevor er Pädagoge wird. Mitte der siebziger Jahre folgt dann eine Ausbildung an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart, wo er Schüler Professor Baumanns ist.

Dies betrachtend stellt man fest, daß es sich bei dieser Bilderauswahl nicht nur um das Dokument einer künstlerischen Entwicklung handelt, sondern um das Zwischenzeugnis eines Künstlerlebens.

Das Universum, das menschliche Wissen um das Universum aber auch die Irrtümer und Mißverständnisse bei der Deutung der Naturerscheinungen faszinieren Harpe, der in seinem Verständnis vom Weltall nicht statisch verharrt, sondern neugierig nach immer neuer Deutung und neuem Wissen sucht. Auch ein Grund für ihn, Vorlesungen bei Stephen Hawking, dem wohl populärsten und genialsten Astrophysiker unserer Tage, zu besuchen und dessen Gedanken und Erkenntnisse künstlerisch in Form zu bringen und weiter zu führen.

Wer jetzt aber technische Zeichnungen und Schaltpläne erwartet, liegt völlig falsch. Denn in Harpes Werken drückt sich nicht der nüchtern beschreibende Mensch aus, sondern der emotional wahrnehmende und Empfindung ausdrückende Mensch.
Die Erkenntniswege des Menschen sind vielgestaltig. Typisch für Harpe, daß er, um dies zu erfahren, mit Schamanen auf Reisen geht. Und natürlich also, daß sich in seinen Bildern Kosmos und Mensch, Kunst und Wissenschaft, Empfindung und Verstand begegnen.



Eröffnung der Ausstellung ist am
08. September 2002 um 11.30 Uhr.


Zu besichtigen ist die Werkschau
im Museum für das Fürstentum Lüneburg
in der Wandrahmstraße 10
vom 08. September bis zum 06. Oktober.


Dienstag bis Freitag von 10.00 bis 16.00 Uhr
und am Wochenende von 11.00 bis 17.00 Uhr.


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