Mons, Pons, Fons...
"Berg, Brücke, Quelle" lautet die kurze Formel, mit der die Entstehung der
alten Salinenstadt skizziert werden kann.
Eine Burg auf dem Kalkberg ist ab
951 als Sitz der Billunger, später der Welfen belegt.
Eine Brücke über die Ilmenau bildete den Zugang zu dem Dorf Modestorpe.
Und nachweislich schon 956 wurde die Salzquelle ausgebeutet und brachte dem
nahegelegenen Michaeliskloster eine auskömmliche Steuer ein. Aus diesen drei
Siedlungskernen wuchs allmählich die Stadt Lüneburg zusammen.
Heinrich der Löwe gehörte zu ihren großen Förderern. Im späten Mittelalter erhielt sie Stadtrecht
und wurde Mitglied der Hanse. Lange war sie eine der größten und reichsten Städte des
Nordens. Ihre Seele war "die Sülze".
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Lüneburg um 1000 n.Chr.:
Voraussetzung für die Gründung
- Gewinnung und Nutzung der Sole erforderte Arbeitskräfte
- Burg auf dem Kalkberg schützte Menschen und Salzwerk
- Ilmenau als Verkehrsweg (Auslieferung des Salzes und Brennstoff für die Verkochung der Sole)
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