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Gewissermaßen als Museum im Museum besteht im Obergeschoß des Hauses ein
Raritätenkabinett in der Manier des 18. Jahrhunderts. Es soll eine Stufe in der
Entwicklung des Museumswesens dokumentieren und zugleich auch die Erinnerung an die Anfänge
der Lüneburger Alterumssammlung wachhalten.
Das um 1790 eingerichtete Museum der Ritterakademie war seiner Zweckbestimmung nach eine
Lehrmittelsammlung. Folgerichtig gab es "ein Zimmer für Maschinen, Alterthümer
und Artificialien", ein "Zimmer für Mineralien" und ein "Zimmer für Vegetabilien
und Animalien". Jeder dieser Räume wird im äußeren Erscheinungsbild dem Raritätenkabinett
des heutigen Museums entsprochen haben. |
 Raumsituation im Raritätenkabinett mit Wandtäfelung, Bücherregal und Kachelofen |