Lesungen, Vorträge, Musik, Märchen und Sketche - alles auf Plattdeutsch. Dazu "Eeten unn Drinken"
Am Sonntag, den 24.03.02 von 11.00 bis 17.00 Uhr, widmet sich das Museum für das Fürstentum Lüneburg erstmalig der
Plattdeutschen Sprache. Selbstverständlich besonders dem Plattdeutschen aus der Region, aus Marsch und Heide.
Mitorganisatoren dieser Veranstaltung sind die Plattdeutsch-Beauftragten der Stadt und des Landkreises Lüneburg, Helmuth Möhring
und Klaus-Dieter Bossow.
Auch wenn das Programm es vermuten läßt und Unterhaltung garantiert ist, der LANDtag im Fürstentummuseum dient
nicht ausschließlich dem Spaß an der Plattdeutschen Sprache und an den Geschichten aus der Region.
Der LANDtag hat auch einen ernsthaften Hintergrund: Insgesamt acht Referenten stellen mit ihren Geschichten die unterschiedlichen
Mundarten der Region vor, beispielsweise das Bleckeder und Bardowicker Platt, aber auch das Platt aus der Gegend
um Uelzen, Kirchgellersen oder Salzhausen. Und diese Beiträge werden aufgenommen - digital, in Bild
und Ton.
Damit werden die Mundarten des Lüneburgischen archiviert und für die spätere Museumsarbeit verfügbar gemacht, bevor
sie ganz oder zumindest in ihrer ursprünglichen Form verschwinden. Im Museum wird
man sie dann finden können.
ein wichtiges Kulturgut der Region wird somit für zukünftige Generationen festgehalten. Und jeder, der sich für die Mundarten unserer Region interessiert
und Spaß an plattdeutscher Unterhaltung hat, kann am 24. März dabei sein.
Wer will kann sich während der Veranstaltung auch auf Spurensuche im Museum begeben und die Schätze aus unserer Geschichte entdecken.
Aufgrund der besonderen Bedeutung des Themas und der engen Verbindung zwischen Stadt und Land haben der Oberbürgermeister der Stadt Lüneburg,
Ulrich Mädge, und der Landrat des Landkreises Lüneburg, Franz Fietz, gemeinsam die Schirmherrschaft dür diese Veranstaltung übernommen.
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