Museum für das Fürstentum Lüneburg
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Wandrahmstraße 10
21335 Lüneburg
Tel. 04131 / 43891
Fax. 04131 / 405497
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Lust auf Kunst und Geschichte...
 

Seit genau 111 Jahren hat Lüneburg ein Museum!
Besondere Kunstaktion zum Geburtstag

Am 25. Oktober 1891 wurde das Museum für das Fürstentum Lüneburg eröffnet - und zwar dort, wo es auch heute noch steht.
Ein außergewöhnlicher Geburtstag für eine alles andere als gewöhnliche Institution. Finden sich in einem Museum doch Dinge, die so alt, so kostbar, so interessant und so schön sind, daß sie es verdienen von Generation zu Generation weitergeben zu werden. Und jede Generation gibt noch etwas hinzu.

Und so erzählt das Museum für das Fürstentum Lüneburg wie kein anderes die Geschichte der Menschen zwischen Heide und Elbe. Diese Geschichte beginnt bei den ersten Menschen in Norddeutschland, den steinzeitlichen Jägern und Sammlern, und führt bspw. über die Kulturen der Bronzezeit und der frühen Eisenzeit, über das Mittelalter und die Blüte Lüneburgs bis zu uns, den Menschen des Hier und Jetzt.

Und so, wie sich das Gesicht des Museums veränderte, so wuchsen die Sammlungen ständig, deren Anfänge bis in das 18. Jahrhundert zurückreichen. Mittlerweile beherbergt das Museum einen einzigartigen Bestand von norddeutschem, teilweise europäischem Rang. Zu nennen wären hier beispielsweise der bemalte gotische Falttisch als ältestes Tischmöbel Deutschlands, das Raritätenkabinett, die einmalige Globen- und Kartensammlung, die Ebstorfer Weltkarte und vieles, vieles mehr.

Dazu kommt eine Kunstsammlung regional und überregional bedeutsamer Maler, die Norddeutschland und sein Kunstschaffen im Spiegel der Epochen zeigt. Zu nennen sind hier Arthur Illies, Frido Witte, Mattheus Deichelbohrer oder Nikolaus Peters.

Einer der ungewöhnlichsten, innovativsten Maler Norddeutschlands soll während des Jubiläumsmonats Oktober besonders geehrt werden: Otto Brix (1900 - 1971). Fast den gesamten Nachlaß des hervorragenden Malers, der sich jeder Einordnung entzieht, beherbergt das Museum für das Fürstentum Lüneburg.

Was fehlt, ist Platz und Geld die Kunstsammlungen angemessen zu präsentieren. Um die Kunstwerke den Menschen trotzdem nicht vorzuenthalten und im Bewußtsein der Öffentlichkeit bekannt zu machen, was in den Magazinen bewahrt wird, bedarf es immer wieder besonderer Aktionen.

Wie der Gemeinschaftsaktion des Museums und der Buchhandlung Perl zum 111ten Museumsgeburtstag: Zu jedem Buch, das im Oktober in der Buchhandlung Perl (Kleine Bäckerstr. 6 -7, Lüneburg) gekauft wird, verschenkt Perl eine Kunstpostkarte, einen besonders gelungenen und erotischen Akt von Otto Brix. Aber nicht nur, daß hiermit Kunst in die Öffentlichkeit gebracht wird, für jede Karte stiftet Perl dem Museum Geld. 10 Cent für die Museumsarbeit.
Ein nettes Geburtstagsgeschenk für das Museum und die Lüneburger.

Aber es gibt noch mehr Aktion zum Jubiläum:

  • in der zweiten Oktoberhälfte präsentiert das Fürstentummuseum eine Sonderausstellung mit den Neuerwerbungen der letzten 15 Jahre
  • am 27. Oktober um 11.30 h läßt der Museumsleiter Dr. Eckhard Michael während einer Herbst-Matinee die vergangenen 111 Jahre Revue passieren und stellt die wertvollsten Neuerwerbungen innerhalb der Sonderschau gesondert vor.
  • am Donnerstag, 17. Oktober, stellt der Archäologe Dr. Frank Andraschko, AGIL Büro für angewandte Archäologie, einen eher neuen Forschungs- und Vermittlungsansatz innerhalb der Archäologie vor: die Experimentelle Archäologie - Methode, Geschichte und Praxis.

Das Museum ist Di. - Fr. von 10.00 bis 16.00 Uhr
und am Wochenende zwischen 11.00 und 17.00 Uhr
in der Wandrahmstraße zu besichtigen.




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