Museum für das Fürstentum Lüneburg
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Die kleine Reihe:
Vier ausgewählte Werke von Nikolaus Peters

 
In seiner Reihe kleinerer Sonderschauen mit Kunstwerken aus dem Museumsarchiv präsentiert das Museum für das Fürstentum Lüneburg ab dieser Woche Bilder des für Lüneburg bedeutsamen Malers Nikolaus Peters ( * 1795 in Friedrichstadt, U 1875 in Lüneburg).

Nikolaus Peters, der in einer langen Familienreihe von Kunstmalern steht, hat seiner Familientradition folgend, einige Tier- und Blumenstilleben äußerster Perfektion hinterlassen.

Sein Ansehen in Lüneburg gründete sich jedoch in erster Linie auf seine Leistungen als Porträtmaler. Ihm verdankt Lüneburg eine Vielzahl von Bildern bekannter Bürger und Bürgerinnen der Stadt und des Umlandes.

Wie groß das Ansehen Nikolaus Peters´ gewesen sein mag, läßt sich daran ablesen, daß der Petersberg, das östliche Hochufer der Ilmenau südlich der Roten Schleuse, seinen Namen in Erinnerung an den Maler erhalten haben soll.

Dr. Carl Rudolph Ferdinand Christiani
Dr. Carl Rudolph Ferdinand Christiani
Die nun ausgestellten vier Ölgemälde stehen beispielhaft für das große Werk des Künstlers.
Ein "Stilleben mit Jagdbeute" aus dem Jahre 1839 zeigt, wie detailgetreu und perfekt es Nikolaus Peters verstand Objekte aus der Natur darzustellen.

Seine Fähigkeiten als Porträtmaler verdeutlichen drei weitere Ölgemälde. Das erste ist ein Porträt des Bardowicker Kantors H.J.K. Kollmann (1763 - 1842), u.a. ein großartiges Beispiel dafür, wie es Peters verstand, den abgebildeten Gesichtern Charakter und Lebendigkeit zu geben.

Ein Gemälde aus dem Jahr 1850 stellt den bekannten Lüneburger Unternehmer August Wellenkamp (* 1807, U 1888) dar. Der Architekt und Besitzer einer Eisengießerei ist der Gründer des Hotels Wellenkamp, das vielen Lüneburgern noch heute in Erinnerung ist, nicht zuletzt wegen seines Ballsaals.

Das letzte ausgestellte Gemälde ist ein um 1830 gemaltes Porträt des Lüneburger Juristen, Politikers und Revolutionärs Dr. Carl Rudolph Ferdinand Christiani (* 1797 in Kopenhagen, U 1858 in Celle).
C.R.F. Christiani war seit 1818 Advokat in Lüneburg, Stadtsekretär (seit 1824) und Mitglied der hannoverschen Ständeversammlung. Während seines Studiums in Göttingen wurde er ein guter Freund Heinrich Heines und heiratete 1833 in Lüneburg dessen Cousine Charlotte Heine.

Diese Bilder aus dem Archiv können nur bis Mitte März im Foyer des Museums für das Fürstentum Lüneburg bewundert werden.

Die Öffnungszeiten des Museums:
Dienstag bis Freitag von 10.00 bis 16.00 Uhr
Samstag und Sonntag von 11.00 bis 17.00 Uhr.



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