Wer sagt "up Plattdüütsch" was wozu? Und warum sagt man im Nachbardorf ganz anders zu derselben Sache?
Und woher kommen diese Begriffe? Was gibt und gab es noch für Begriffe auf Plattdeutsch genau hierzu?
Das sind alles Fragen, die sich jeder schon einmal gestellt hat, der "Plattdüütsch schnackt" oder sich mit Plattdeutsch beschäftigt.
Jemand, der das alles beantworten kann und sich mit diesen Fragen auskennt wie wohl kein anderer, kommt im September nach Lüneburg und hält
hierzu einen kurzweiligen und zweisprachigen Vortrag im Museum für das Fürstentum Lüneburg.
Dr. Ulrich Scheuermann heißt der Referent, der bis zu seiner Pensionierung in diesem Frühjahr jahrzehntelang die Plattdeutsche Sprache erforscht
hat, in der Arbeitsgruppe "Niederdeutsches Wörterbuch" am Institut für historische Landesforschung der Universität Göttingen. Der Titel seines Vortrags
am 19. September um 20.00 Uhr lautet "Plattdeutsch zwischen Heide und Elbe – das Lüneburger Land in der niederdeutschen
Wortgeographie".
Scheuermann ist nicht nur ein anerkannter Sprachwissenschaftler, sondern auch bekannt als kurzweiliger und humoriger Redner, der die Plattdeutsche
Sprache nicht nur aus Büchern kennt, sondern mit ihr lebt.
Und er hat eine besondere Beziehung zu Lüneburg. Denn seine Frau ist mittlerweile Lüneburgerin, seit sie vor nicht allzu langer Zeit die Schulleitung der
Raabe-Schule übernommen hat.
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