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St. Nicolai entstand als Gemeindekirche des jüngsten Lüneburger Stadtviertels, der
sogenannten Neustadt, die, ausgehend vom zurerst 1244 in den Urkunden erwähnten neuen Markt
(dem heutigen Marktplatz), vermutlich erst ab Mitte des 13. Jahrhunderts erschlossen und
besiedelt wurde und ihr wirtschaftliches Zentrum im Ilmenauhafen mit Kaufhaus und
Stintmarkt hatte. In der Neustadt lebten vorwiegend die Flußschiffer und die von der Handelsschiffahrt
lebenden Handwerker, weshalb dieses Stadtviertel noch heute "Wasserviertel", St. Nicolai die
"Schifferkirche" genannt wird. Nicht zufällig ist ihr Namenspatron St. Nicolaus der
Schutzheilige der Schiffahrt.
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