Lüneburg   
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Historisches Rathaus
  Am Markt 1, 21335 Lüneburg

Ansprechpartner:
Tourist Information
Lüneburg Marketing GmbH


Gruppenführungen
können gebucht werden über:


Tel. 0800 - 220 50 05
Historisches Rathaus Lüneburg
 

Der Baubeginn des Lüneburger Rathauses liegt um 1230.
Im Laufe der Jahrhunderte entstanden immer mehr Einzelbauten, die sich
zum größten Rathaus des Mittelalters in Norddeutschland zusammenfügten.

 

Ein kleiner Auszug aus der Baugeschichte des Rathauses:

1230 entsteht aus Bruchsteinen des Gipsbruches das älteste Rathaus.
Seit 1898 ist hier in einem Neubau das Stadtarchiv untergebracht.
Um 1297 Errichtung der Ratskapelle zum "Kleinen Heiligen Geist".
Um 1300 Bau des Gewandhauses (Verkaufsstätte der Wandschneider)
1328 Bau eines neueren, größeren Sitzungssaales (parallel zum ältesten Rathaus, auch Laube genannt) Weiterhin Bau des Ratsweinkellers in den Gewölben unter dem Gewandhaus.
1367 Bau der Stadtwaage (dem Gewandhaus südlich vorgelagert, heute noch Waagestraße)
1389 Bau des Markt- oder Niedergerichts (nördliche Längsfront des Gewandhauses)
Die noch vorhandenen Wandmalereien von Daniel Frese stammen aus dem Jahre 1607.
Zwischen 1449 und 1464 wird der Ausbau des Rathauses zügig vorangetrieben.
Über dem Gewandhaus wird der Fürstensaal gebaut.
Weiterhin entsteht die gotische Ostfassade des Rathauses.
1476 - 1482 Der Kämmereiflügel am Marienplatz wird erbaut.
(Unverändert erhalten gebliebene 7-staffelige Kämmereigiebel)Der Giebel ist eine herausragende Leistung gotischer Backsteinbaukunst. In den Spitzbogennieschen befinden sich Figuren.
1491 wird an die Laube die Körkammer angebaut.
In diesem Raum, dessen ursprüngliches Aussehen erhalten wurde, fanden die Wahlen des Bürgermeisters statt.
1564-1567 Errichtung des nördlichen Mitteltraktes im Renaissancestil.
Hierhin wurde die große Ratsstube gebaut. Im Winter diente er als Situngssaal, er konnte mit nur einem großen Ofen beheizt werden.
Die Paneele, die Türen und der Ratsstuhl stammen vom Ratstischler Gert Suttmeier.
Daniel Frese fertigte die Wandmalereien an. Vom Holzschnitzer Albert von Soest stammen die einzigartige Kunstwerke.
Im Kämmereiflügel befinden sich die 1583 von Warneke Burmester ausgestaltete große Commissionstube und die Sülfmeisterkörkammer. Hier fand die Wahl des Sülfmeisters statt (höchster Salinenbeamter)
1704 entstand die barocke Marktfassade (Der Rat beschloß die Erneuerung der Ostfassade, nachdem durch ein Unwetter 1703 Einsturzgefahr für die ehemals 5 Rathaustürme besteht.
1702-1706 Errichtung des Trauben- und Huldigungssaales
1706 nimmt Kurfürst Georg Ludwig die (letztmalig erfolgte) Huldigung des Rates entgegen
Im Traubensaal fanden im 19. Jahrhundert die gemeinsamen Sitzungen des Magistrats und des Bürgervorsteher-Kollegiums statt.
Lit: Elmar Peter: "Lüneburg-Geschichte einer 1000jährigen Stadt"
 

 
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