Psychiatrie im "Dritten Reich" in Niedersachsen- eine Wanderausstellung - | |
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vom 28. Januar bis 25. Februar 2001
im Museum für das Fürstentum Lüneburg
Später wurden Patienten direkt in norddeutschen Anstalten getötet, so in der Zeit der "wilden
Euthanasie" bis Kriegsende in Oldenburg/ Wehnen und Königslutter.
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![]() Zeichnung eines Patienten der Landes- Heil- und Pflegeanstalt Hildesheim, der im Zweiten Weltkrieg Opfer der "planwirtschaftlichen Verlegungen" wurde (Ausschnitt, Grafik aus einer Akte des Bundesarchivs Berlin) |
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Präsentiert werden viele Dokumente zur Behandlung von Patienten in der Zeit des "Dritten Reiches",
über 40 Fotos und sonstige Abbildungen, darunter Fotos von Opfern der NS-Psychiatrie. Insbesondere
wird auch auf die Geschichte der Landes- Heil- und Pflegeanstalt Lüneburg im
Zweiten Weltkrieg eingegangen.
In Lüneburg ist das Landeskrankenhaus Mitveranstalter des Projektes. Dies wird durch das Niedersächsische Ministerium für Frauen, Arbeit und Soziales gefördert und von Dr. Raimond Reiter und einer Arbeitsgruppe an der Universität Hannover betreut. | |
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Dr. Willi Baumert. Vom Herbst 1941 bis Kriegsende Leiter der "Kinderfachabteilung" Lüneburg. Baumert gehörte zu den überzeugten Vertretern der NS-"Euthanasie" und war einer der Hauptverantwortlichen für die Massentötungen im Rahmen der "Kinder-Aktion", soweit sie in der Anstalt Lüneburg durchgeführt wurden. |
| Zeichnung des Patienten Karl Sievers. Dieser Patient war längere Zeit in der Landes- Heil- und Pflegeanstalt Lüneburg untergebracht und gehörte 1941 zu den Opfern der Patiententötungen im Rahmen der "T-4-Aktion" (Quelle: Prinzhorn-Sammlung der Psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg) |
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