"Engel sind der untere Rand des Schönen"...

Finissage der Ausstellung
"Engel für Lüneburg"
bei der Avacon in Lüneburg.

Mit dem Satz von Rainer Maria Rilke "Engel sind der untere Rand des Schönen, das wir gerade erst begreifen", als Vorahnung des eigentlich Schönen, läßt sich unser "Empfinden" über Engel am eindringlichsten beschreiben.

Prof. Dr. Dipl.-Kfm. Jürgen Simon von der Universität Lüneburg präsentierte den Kalender "Raum für Engel" als "Manifest" einer besonders erfolgreichen Ausstellung in den "Kulturräumen" der Avacon in Lüneburg.

Kalender Raum für Engel
Kalender: Raum für Engel

Peter-Alexander Gummert, Prokurist und Betriebsleiter der Avacon AG Lüneburg und Prof. Dr.Jürgen Simon stellen den Kunstkalender 2001 "Raum für Engel" vor.
Die seit September laufende Ausstellung von Bildern und Skulpturen unter demThema "Engel für Lüneburg" war eine der erfolgreichsten Ausstellungen im Kulturprogramm der Avacon.

In Zusammenarbeit mit dem Lüneburger Förderkreis Galerie Casa 12 zeigten die Künstlerinnen Angela Hennessy, Karin Marquardt und Regine Nölken faszinierende Variationen zum Thema Engel.

Professor Simon beschrieb in seiner Rede die vielfälltige und unterschiedliche Wahrnehmung von Engeln in der Gesellschaft. "Allein in deutscher Sprache bin ich zwischenzeitlich auf 232 Werke gekommen, die sich mit Engeln befassen."
ADAC-Pannenhelfer als Engel der Autobahn, Business-Angels als Vermittler von New Economy Geld, Kontakte und Know-how, traditionelle Schutzengel, spirituelle Lehrer, Spaßmanager, Glückstrainer, Wohlstandsmakler und Designerengel, den Engeln als wichtigste Metaphern der Gegenwart sind keine Grenzen gesetzt.
Jeder Mensch kann neben seinem persönlichen Schutzengel auf eine Fülle von "Engelexperten" zurückgreifen.

Diese sind service-orientiert, flexibel und mobil, so, wie der fünfte Engelschor heißt: dynameis, also dynamisch.

"Durch emotionale Investition in den Engel wird der Mensch gewissermaßen Teilhaber einer Gesellschaft am Firmament, die weder den Lohn der Belegschaft im Auge hat noch ein unangreifbares Gesamtwohl, sondern nur den Erlös des einzelnen Aktionärs...nicht das ewige Leben zählt,...was zählt, ist die Ausschüttung der Dividende im Hier und Jetzt," provoziert Jürgen Simon.

Künstlerinnen und ihre Engel... Signieren auf dem Fußboden...
Auch bei der anschließende Vorstellung des Avacon Kunstkalenders für das Jahr 2001 durch Betriebsleiter Peter-Alexander Gummert und Professor Simon wird offensichtlich "Wir wissen noch längst nicht alles über Engel"

In diesem Kalender kann man einen Raum für Engel finden und beim Betrachten der Arbeiten neue Räume erschließen.

Auch das Signieren durch die anwesenden Künstlerinnen, Karin Marquardt und Regine Nölken, wegen der Größe des Kalenders auf den Fußboden verlegt, verlieh dem Abend noch einen persönlichen Ausklang.

Der Ausspruch von Luciano de Crescendo, vorgetragen von Jürgen Simon, "Wir sind Engel mit nur einem Flügel. Um fliegen zu können, müssen wir einander umarmen" bot einen schönen Übergang zu den kommenden Festtagen.

 
[Übersicht Archiv]    [Startseite Luene-Info]