Brand in der Lüneburger Altstadt - 200.000 Mark Sachschaden |
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"Wir haben sehr viel Glück gehabt", sagt Stadtbrandmeister Bernd Bockelmann zu dem Einsatz in der Westlichen Altstadt am 09.11. 2000. "Da das Feuer kurz vor Dienstantritt, gegen 19.00 Uhr ausbrach, waren genügend Einsatzkräfte auf der Wache, so dass es gleich losgehen konnte!" Die Brandursache muß noch durch Experten ermittelt werden, im Grundsatz wird jedoch von einem "technischen Defekt" ausgegangen. |
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| Besonders bedauerlich, das betroffene Haus aus dem Jahre 1718 in der Unteren Ohlinger Straße ist erst vor kurzem nach historischem Vorbild restauriert worden. | |
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Curt Pomp, 1. Vorsitzender des Arbeitskreises Lüneburger Altstadt ALA, wohnt schräg gegenüber vom Brandort. "Es ist katastrophal, die westliche Altstadt ist ein "Gesamtkunstwerk"; diese Gebäude werden mit so viel Idealismus restauriert, der ideelle Schaden ist ireparabel!" |
| Einsatzleiter und Brandmeister vom Dienst, Erich Hansen und seine "Mannschaft", 46 Frauen und Männer konnten durch ihren schnellen Einsatz verhindern, dass das Feuer auch auf die Nachbargebäude übergreift. | |
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Bei Dachstuhlbränden gibt es sogenannte Glutnester, die sich bis ins Innere eines Gebäudes reinfressen können. (Bei manchen Altbauten sind die Zwischenräume zwischen den Decken sehr groß!) Häufig können diese Brände erst nach dem Rausreissen von Deckengebälk gesehen und erstickt werden. Dazu verhindert das Abdecken der Ziegel, u.U.auch bei den benachbarten Gebäuden, das weitere Ausbreiten des Feuers. In den dicht bebauten, engen Straßen der historischen Altstadt sind die Gegebenheiten für die großen Löschfahrzeuge besonders schwierig.Glücklicherweise standen vor dem Brandort keine parkenden Autos, wie beim letzten Brand auf dem Meere, während des Stadtfestes. |
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So konnte man die Drehleitern mit den Körben in eine optimale Position bringen, um zu löschen. Auch das Auslegen der B-Schläuche, der Aufbau des Unterflurhydranten, die gesamte Wasserversorgung verlief ohne Probleme. Gegen 21.00 Uhr hieß es "alles im Griff" und zurück zur Wache! |
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"Alle für einen!" Das Motto, "Ich gehe für dich durchs Feuer", ist ein Grundprinzip der Feuerwehr Lüneburg. Die freiwillige Feuerwehr Lüneburg hat mit vier Ortsfeuerwehren über 200 aktive Mitglieder (auch Frauen). Wenn Sie ehrenamtlich helfen wollen,- als Mitglied der freiwilligen Feuerwehr, z.B. im Stadtfeuerwehrverband Lüneburg e.V. oder in Ihren Gemeinden, wenden Sie sich einfach an Ihre Feuerwehr vor Ort. |