Volksbanken Bleckede-Dahlenburg und Lüneburg wollen fusionieren |
| Verwaltung bleibt in Dahlenburg Dahlenburg. Die Volksbanken Bleckede-Dahlenburg und Lüneburg streben eine Fusion an. Mit Beginn des kommenden Jahres sollen die beiden Banken zur Volksbank Lüneburg eG verschmolzen werden, kündigten am Donnerstag die Vorstände bei einer Pressekonferenz in Dahlenburg an. Bereits 1998 waren Gespräche über eine Fusion beider Volksbanken geführt worden, die aber zu keinem Ergebnis führten. Jetzt führte offenbar die prekäre finanzielle Situation der Dahlenburger Bank (EP berichtete) zu dem von Insidern nicht ganz unerwarteten Schritt. |
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"Die Anforderungen der Kunden steigen ständig, die qualifizierte
Beratung wird wichtiger", betont Jochen Bremer, Aufsichtsratsvorsitzender
der Volksbank Lüneburg EG, gleichzeitig nehme die Bedeutung des
Zahlungsverkehrs ab. |
![]() Wird aus der Volksbank Bleckede-Dahlenburg bald die Volksbank Lüneburg? Montage: -aj- |
| Auch Karl-Heinz Hoppe, Aufsichtsratsvorsitzender der Dahlenburger
Volksbank, sieht den Zusammenschluß positiv und verweist auf die
Erfahrungen, die man nach der Wende beim Zusammenschluß der Volksbanken
Bleckede, Dahlenburg und Neuhaus gemacht habe. Auch der Verband in Hannover
habe empfohlen, die Fusion nicht aus den Augen zu verlieren, berichtet
Hoppe. Karsten Bustorf und Michael Schwarz, Vorstände der Lüneburger Volksbank, halten die Größe der neuen Bank für ausreichend, die nächsten Jahre zu überstehen. Auch beim Verband in Hannover sei man nach Jahren der Fusionseuphorie eher ernüchtert. Man werde sich verstärkt in Richtung Hamburg orientieren und "in zehn, 15 Jahren" über eine weitere Fusion nachdenken: "wir haben ja genug Nachbarn, Volksbanken gibt es überall." Von der Fusion erhoffen sich beide Banken Synergieeffekte vor allem in der Verwaltung, die in das Dahlenburger Bankgebäude einziehen soll. Die Aufsichtsräte beider Volksbanken werden zunächst in ein Gremium eingebracht, "dann wird Schritt für Schritt abgebaut", erläutert Karl-Heinz Hoppe. Als Vorstand soll neben Bustorf und Schwarz Heiko Ernst fungieren. Ernst, bislang noch im Raum Hannover beruflich tätig, wird seinen Posten bei der Volksbank Bleckede-Dahlenburg zum 1. Mai 2002 antreten. Dieter Schramm, seit Mitte des vergangenen Jahres Vorstand in Dahlenburg, wird hingegen zum 1. September ausscheiden. Am 30. April wird die Vertreterversammlung der Volksbank Lüneburg EGüber das Vertragswerk entscheiden, bei der Volksbank Bleckede-Dahlenburg soll die Vertreterversammlung im Laufe des Monats Juli stattfinden. -aj- 20.02.2002 |
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