„Nichts blieb als nur weißer Schnee…“ Winter in Ostpreußen Die ostpreußischen Winter waren lang und kalt. Lag die Landschaft unter einer dicken Schneeschicht, begann ein anderer Alltag. In der unwirtlichen Zeit verlagerte sich die Arbeit ins Innere, es wurde gesponnen, gewebt, repariert und geflickt. Gleichzeitig luden die vereisten Wasserflächen und schneebedeckten Hügel zu Abenteuern auf Kufen, Schlitten und Skiern. Bis heute ist der ostpreußische Winter fest im kollektiven Gedächtnis verankert. Zahlreiche Künstlerinnen und Künstler haben ihn in ihren Werken festgehalten, zahlreiche Bücher erinnern an diese kalte und zugleich malerische Zeit. Anhand typischer Objekte – von der Eisaxt bis zum Spinnrad, vom Muff bis zum Schlitten – zeigt die Ausstellung auch den Alltag der Menschen. Abgerundet werden diese Eindrücke durch historische Interviews. Weitere Informationen gibt es unter www.ol-lg.de |
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