Foto: Privatbesitz Doron Rabinovici|
Der Tod ist ständig unter uns. Die Deportationen nach Riga und der Holocaust im deutsch besetzten Lettland Zwischen dem 27.11.1941 und dem 26.10.1942 wurden etwa 25.000 jüdische Frauen, Männer und Kinder aus deutschen Städten, aus Wien und dem Ghetto Theresienstadt nach Riga deportiert. Nur etwa 1.080 von ihnen überlebten. Die Präsentation bettet den Tatort Riga in die Geschichte der Deportationen und die Geschichte des Holocausts im deutsch besetzten Lettland ein. Sie richtet den Blick auf die Nachkriegsgeschichte in Lettland und Deutschland – auf die Überlebenden, die Aufarbeitung der NS-Verbrechen und die Erinnerung an die Opfer. Die Ausstellung wurde von der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lern-orte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen realisiert und von der KZ-Gedenkstätte Neuengamme kuratiert. Begleitprogramm: www.ol-lg.de. Bild / Foto rechts: 1943 wurden Raja und Susie Weksler aus Wilna, hier 1937 mit Vater Isaak, in das KZ Riga-Kaiserwald verschleppt. Unter Lebensgefahr versuchte Raja dort das Überleben ihrer Tochter zu sichern. 26. September 2026 bis 28. Februar 2027 | Di bis So 10 bis 18 Uhr Ostpreußisches Landesmuseum | www.ol-lg.de |
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